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Chaos bei OpenAI und was die Arnstadt-KI damit zu tun hat

Chaos bei OpenAI und was die Arnstadt-KI damit zu tun hat

Von der Revolution zu Gefahr

Es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft geradezu revolutionär ist. Dies hat zu enormen Fortschritten in Bezug auf Produktivität, Individualisierung und die Fähigkeit, schwierige Aufgaben zu bewältigen, geführt. Trotz dieser Entwicklungen wirft die künstliche Intelligenz immer noch eine Reihe schwieriger ethischer Fragen auf. Besonders gravierend sind die Bedenken hinsichtlich der möglichen Rolle, die KI bei der Verbreitung von Falschinformationen spielen könnte.

OpenAI hat kürzlich auf einer Konferenz für Softwareentwickler namens DevDay seine aktuellste Assistenten-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) vorgestellt. Bei dieser API handelt es sich um ein Werkzeug, das die Erstellung von maßgeschneiderten digitalen Assistenten vereinfachen soll. Die Tatsache, dass diesen Assistenten verschiedene Aufgaben beigebracht werden können, gibt einen Ausblick auf eine Zukunft, in der der Einsatz von KI-gestützter Unterstützung in unserem täglichen Leben zur Routine wird. Für viele Menschen, insbesondere für Computerprogrammierer, die sich besonders für künstliche Intelligenz interessieren, ist dies ein aufregender neuer Bereich der Innovation.

Die Bedenken

Es werden jedoch auch Bedenken laut, dass künstliche Intelligenz durch diese Technologie leicht missbraucht werden kann. Es ist sehr einfach, einen KI-gesteuerten Bot zu erstellen, der falsche oder schädliche Informationen verbreitet, und dies kann automatisch geschehen. Dies könnte das Problem der »Fake News« noch verschärfen und durch die Aufrechterhaltung von Echokammern zur Polarisierung der Gesellschaft beitragen. Echokammern entstehen, wenn Menschen Informationen erhalten, die ihre bereits bestehenden Vorstellungen unterstützen; dieses Phänomen wird oft auch als Filterblasen bezeichnet.

Aufgrund des Vertrauens, das Menschen oft maschinell erstellten Materialien entgegenbringen, haben Desinformationen, die von KI übermittelt werden, das Potenzial, einen noch größeren Einfluss zu haben als solche, die von Menschen allein verbreitet werden. Mit ihrer Fähigkeit, konsistente und überzeugende Antworten zu geben, haben KI-Assistenten das Potenzial, eine große Anzahl von Menschen in die Irre zu führen und so die Wahrnehmung und die Entscheidungen auf breiter Ebene zu beeinflussen.

Die Gemeinschaft der künstlichen Intelligenz (KI), zu der KI-Ingenieure und -Enthusiasten gehören, muss die Notwendigkeit von Präventivmaßnahmen als Reaktion auf diese Gefahr anerkennen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass diese Probleme offen angesprochen und Anstrengungen unternommen werden, um die mit der Ausnutzung künstlicher Intelligenz zum Zweck der Verbreitung von Desinformationen verbundenen Gefahren zu verringern.

Was getan werden sollte

Die Einführung strenger Überprüfungsmechanismen für neue Modelle, um zu garantieren, dass sie ethischen Normen entsprechen, ist eine mögliche Antwort unter vielen anderen. Ebenso ist es wichtig, benutzerfreundliche, offene und transparente Meldeverfahren zu schaffen, damit die Menschen Informationen melden können, die sie für falsch halten. Regulierungsbehörden müssen gewährleisten, dass die Entwicklung der KI-Technologie von sozialen und nicht nur von wirtschaftlichen Interessen geleitet wird. Eine KI muss dem Allgemeinwohl dienlich sein und nicht den Profitinteressen einiger weniger Monopole. .

Ein offener Diskurs über diese Schwierigkeiten ist sehr notwendig, wenn wir sie auf eine Art und Weise lösen wollen, die gemeinschaftliche Problemlösungen und konstruktive Kritik schätzt. KI-Assistenten könnten die Fähigkeit haben, die Einheit der Gesellschaft zu fördern, anstatt sie zu spalten, wenn sie so konzipiert sind, dass sie allen Nutzern Wissen leicht zugänglich machen und sich in allererster Line Fakten und Wahrheiten verpflichtet fühlen.

Unternehmen, die an der Spitze der Revolution der künstlichen Intelligenz stehen, wie OpenAI, haben eine enorme Verpflichtung, diese Technologie in eine Zukunft zu lenken, die den öffentlichen Diskurs verbessert und das Vertrauen fördert. Sollte es dies nicht im Sinne des Gemeinwohls funktionieren, muss eine Vergesellschaftung ernsthaft in Betracht gezogen werden. 

Daher ist die Aufforderung an OpenAI und Ähnliche nach Monopolen strebende Unternehmen ist ganz klar: Nehmen Sie das Problem der falschen Informationen ernst und arbeiten Sie sorgfältig daran, Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Was aktuell dafür getan wird, ist völlig unzureichend, wie mein ganz persönlicher Test herausgefunden hat:

Die Art und Weise, wie mit diesen Schwierigkeiten in der Gegenwart umgegangen wird, wird die Art der gesellschaftlichen Diskussion in den kommenden Jahren nachhaltig beeinflussen. Es gibt aktuell leider wenig Grund zu der Annahme, dass die Tech-Konzerne, sich zukunftsorientiert im Notfall gegen Profitinteressen stellen werden. Mit genügend konzertierten Anstrengungen muss die gesamte Gesellschaft selbst dafür sorgen, dass eine verantwortungsvolle Entwicklung der KI erfolgt. 

Und hier auf inArnstadt.de?

Wenn wir die möglichen Probleme mal einfach beiseiteschieben, sind die aktuellen Entwicklungen für meine Stadt App sensationell und vereinfachen einfach alles auf einer Ebene, die ich bisher nicht möglich gehalten habe. Im Prinzip kann ich sofort meinen eigenen Chatbot mit Kontext und ein paar PDF-Dateien direkt bei OpenAI erstellen und dann hier auf inArnstadt.de verwenden. Das geht so einfach und perfekt, ohne irgendwelche Probleme, dass ich mich frage, warum ich mir überhaupt die ganze Arbeit gemacht habe. 
Was bisher nicht geht, ist die ganze Website direkt in den Chatbot einzubetten und genau deshalb bleibe ich auch beim aktuellen System mit einer Multidimensionalen Datenbank bei Pinecone. Nur es ist völlig klar, dass es keine Monate dauern wird ehe auch das ganz einfach funktionieren wird.

Tom Scharlock

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auch sehr fein

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