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Johann Sebastian Bach in Arnstadt

Johann Sebastian Bach in Arnstadt

Johann Sebastian Bach ist einer der wichtigen Persönlichkeit, die mit Arnstadt in Verbindung stehen. Hier ein kurzer Abriss über seinen Schaffenszeit in Arnstadt…

Am 17. März 1703 nahm Bach bei einer Orgelprobe Kontakt mit dem Rat in Arnstadt auf. Am 9. August 1703 erhielt Bach ohne weiteres Probespiel seine Kommission als Organist der neuen Kirche in Arnstadt. Als Gegenleistung für ein ungewöhnlich hohes Gehalt von 50 Gulden und 30 Gulden für Kost und Logis war Bach offiziell zunächst nur für das Orgelspiel in der neuen Kirche zuständig, später verpflichtete er sich aber auch zur Mitarbeit im Lyceumschor.

Ende 1704 zogen die drei verwaisten Cousinen zweiten Grades, Töchter von Johann Michael Bach, nach Arnstadt. Für die Jüngste, Maria Barbara Bach, die nun im Haus des Bürgermeisters wohnte, entwickelte Bach eine starke Zuneigung.

Im November 1705 zog er zu Studienzwecken nach Lübeck, um, wie der Nekrologe sagt, „den berühmten Organisten der Marienkirche Diedrich zu hören“, vielleicht aber auch, um sich als Erbe des 70-jährigen Marienorganisten zu bewerben. Er erhielt vier Wochen Urlaub, um zur Weihnachtszeit wieder in Arnstadt zur Verfügung zu stehen[19].Diesen verlängerte er bis Januar 1706, wobei er in dieser Zeit von seinem Cousin Johann Ernst als Organist in Arnstadt vertreten wurde. Diese Reise nach Buxtehude vermittelte Bach wertvolle musikalische Erfahrungen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Bach auch die berühmte alte St. Mary’s Death Organ Dance. Die ersten überlieferten Orgel- und Klavierwerke Bachs zeigen seinen Einfluss. Dazu gehören Choralvorspiele wie Wie schön leuchtet der Morgenstern (BWV 739) sowie Präludien, Toccaten, Partiten und Fantasien.

Buxtehude war sehr angetan von Bach. Eine Bedingung für die Übernahme des Amtes war jedoch die Heirat mit seiner ältesten Tochter Anna Margrethe. Bach fühlte sich jedoch nicht zu dieser zehn Jahre älteren Frau hingezogen; außerdem soll er zu diesem Zeitpunkt bereits mit Maria Barbara verlobt gewesen sein[19].

Aus den vorliegenden Akten geht hervor, dass Bach mehrere Konflikte mit dem Konsistorium von Arnstadt hatte. Dies wirkte sich auf sein Verhalten gegenüber den Chormitgliedern, seinen überzogenen Urlaubskredit und seine Art des Orgelspiels aus. Außerdem musizierte er in der Kirche mit einer „fremden Maid“. Bach hoffte, der Enge dieser Verhältnisse durch einen Umzug nach Mühlhausen zu entkommen.

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Tom Scharlock

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